Zahlt eine Hundeversicherung die Kosten für eine Kastration?

Die Kastration ist ein Eingriff, welcher bei Katzen fast normal, bei Hunden jedoch eher selten durchgeführt wird. Die Gründe, sich für eine Kastration des Hundes zu entscheiden können dabei jedoch vielseitig sein. Zu beachten sind im Voraus jedoch auch die anfallenden Kosten.

In diesem Artikel möchten wir Sie darüber aufklären, ob und in welchen Fällen eine Hundeversicherung die Kosten für eine Kastration übernimmt. Außerdem zeigen wir Ihnen Vor- und Nachteile dieses Eingriffes.

Kurze Antwort

Die Kastration ist ein medizinischer Eingriff, der nur in bestimmten Fällen durch eine Hundekrankenversicherung übernommen wird. Liegen keine medizinischen Gründe vor, welche eine Kastration des Hundes befürworten, so zahlt eine Hundekrankenversicherung in der Regel nicht für die anfallenden Kosten.

Besteht jedoch eine medizinische Notwendigkeit, so fällt dies in den Geltungsbereich vieler Hundeversicherungsanbieter. Je nach gewähltem Tarif werden die Kosten komplett, Anteilig oder aber auch gar nicht übernommen. Eine genaue Tarifauswahl ist also äußerst wichtig.

Eine Hundehaftpflichtversicherung zahlt etwa nie für einen solche medizinischen Eingriff beim eigenen Hund. Lediglich die Hundekranken- bzw. Hunde-Op-Versicherung zahlen in der Regel für eine Kastration.

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Lange Antwort

Nun haben Sie bereits in Kurzform erfahren, ob eine Hundeversicherung für die Kosten einer Kastration aufkommt. Nachfolgend möchten wir nun genauer auf die Aspekte dieses Eingriffes und dessen Kosten eingehen.

 

Was genau ist eine Kastration?

Als Kastration, oder bei weiblichen Tieren auch Sterilisation genannt, bezeichnet man die Entfernung der Keimdrüsen des Tieres. Bei einem Rüden handelt es sich dabei um die Hoden und bei einer Hündin um die Eierstöcke. Dieser Eingriff zählt für einen Tierarzt zu einem Routineeingriff und stellt in der Regel kein hohes Risiko dar.

 

Für wen kommt eine Kastration in Frage?

Die Gründe sich für eine Kastration zu entscheiden, können medizinisch notwendig sein aber auch aus freien Zügen aufkommen. Erkrankungen des Hundes wie beispielsweise der Prostata, der Gebärmutter oder Tumore können eine medizinische Entfernung der Geschlechtsorgane erzwingen.

Weiter kann aber auch für Sie als Halter das Verhalten des Tieres ausschlaggebend sein. Durch eine Kastration werden die Tiere in der Regel ruhiger und entspannter. Die Tiere sind nicht mehr läufig, verteidigen nicht mehr ihr Revier und sind dadurch weniger gestresst. Aber auch das Risiko für bestimmte Erkrankungen kann dadurch verringert werden.

Zu Bedenken sollten Sie aber auch, dass die Verhaltensänderung vorher nie abzuschätzen ist. So kann Ihr vorher sehr lebhafter Hund auf einmal ruhig und antriebslos sein. Aber auch eine Gewichtszunahme, eine Fellveränderung und das zwar kleine aber immer vorhandene Operationsrisiko sollte bedacht werden.

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Welche Kosten entstehen bei einer Kastration?

Eine Kastration ist für einen Tierarzt ein Routineeingriff, welcher bei Rüden einfacher abläuft als bei weiblichen Hunden. Bei Rüden belaufen sich die Kosten im Durchschnitt zwischen 100 € und 200 € für die Reine Operation. Nachfolgend treten noch Kosten für die Nachbehandlung und einen möglichen Krankenhausaufenthalt des Tieres auf. Dies kann jedoch auch je nach Fall deutlich nach oben abweichen.

Für eine Hündin belaufen sich die Kosten einer Kastration beziehungsweise Sterilisation auf mindestens 400 €. Die Operation ist hier deutlich aufwendiger und somit auch Kostenintensiver. Auch hier gilt jedoch, dass je nach Fall deutlich höhere Kosten für die Operation selbst oder für die Nachbehandlung entstehen können.

 

Übernimmt eine Hundekrankenversicherung die Kosten der Kastration?

Wie bereits erwähnt ist für die Kostenübernahme für die Versicherer die medizinische Notwendigkeit sowie die Art der Versicherung entscheidend. Ist diese nicht gegeben so zahlt eine Hundekrankenversicherung die Kosten in der Regel nicht. Anders beläuft es sich, wenn Ihr Hunde erkrankt ist und eine Kastration notwendig wird. Dies kann beispielsweise der Fall sein bei Tumoren, Gebärmuttervereiterung oder Prostataerkrankungen.

Ist eine medizinische Notwendigkeit gegeben, so entscheidet ihr gewählter Tarif, ob und wie viel die Versicherung übernimmt. Je nach Police wird der komplette Betrag oder auch nur ein Anteil übernommen. Ebenso entscheidet der Vertrag darüber, ob sie eine Selbstbeteiligung leisten müssen. Um auf Nummer sicher zu gehen sollten Sie also immer genaustens alle Vertragsdetails checken und vergleichen.

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